Jugend stärken im Quartier

Ziel des Pro­jek­tes ist es, jun­ge Men­schen mit schwie­ri­gen Aus­gangs­be­din­gun­gen beim Über­gang von der Schu­le in den Beruf zu unter­stüt­zen.

Seit Beginn des Schul­jah­res 2015/2016 betei­ligt sich unser Ver­ein Lebens­Räu­me e.V. am Bun­des­mo­dell­pro­jekt „Jugend stär­ken im Quar­tier“ (Jus­tiQ) im Land­kreis Vor­pom­mern-Rügen. Das Pro­jekt bie­tet jun­gen Men­schen, die einen beson­de­ren Unter­stüt­zungs­be­darf auf­grund sozia­ler Benach­tei­li­gung oder indi­vi­du­el­ler Beein­träch­ti­gung haben, eine neue Per­spek­ti­ve bei der schu­li­schen und beruf­li­chen Inte­gra­ti­on. Die­ser Auf­ga­be wid­met sich in unse­rem Hau­se Tors­ten Schwe­das als Case Mana­ger und Jugend­so­zi­al­ar­bei­ter, der an dem Berufs­schul­stand­ort Sass­nitz und an dem Son­der­päd­ago­gi­schen För­der­zen­trum in Ber­gen auf Rügen tätig ist.

Unser Ziel ist es, jun­ge Men­schen auf­zu­fan­gen, die beim Über­gang von der Schu­le in den Beruf gestrau­chelt sind. „Wir wol­len sie anspre­chen und ihnen Per­spek­ti­ven auf­zei­gen, sie moti­vie­ren um sie für Ihre wei­te­re per­sön­li­che Ent­wick­lung fit zu machen“, so Tors­ten Schwe­das.

Geför­dert wird das Pro­jekt vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Frau­en, Senio­ren und Jugend und vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reak­tor­si­cher­heit sowie vom Euro­päi­schen Sozi­al­fond (ESF).

Ziel­grup­pe von Jus­tiQ sind Jugend­li­che der genann­ten Stand­or­te im Alter bis 18 Jah­ren, die von den Ange­bo­ten der beruf­li­chen Bil­dung nicht erreicht wer­den, ihrer Berufs­schul­pflicht nicht nach­kom­men, oder extre­me Pro­ble­me auf dem Weg in den Beruf haben. Häu­fig liegt das dar­an, weil sie kei­nen oder einen schlech­ten Schul­ab­schluss haben, oder weil sie nach diver­sen Prak­ti­ka und erfolg­lo­sen Bera­tun­gen „kei­nen Bock“ haben. „Ich möch­te sie wie­der moti­vie­ren“, sagt Schwe­das, „und will gemein­sam mit den Jugend­li­chen her­aus­zu­fin­den, wo ihre Pro­ble­me lie­gen, wel­che Wün­sche und Zukunfts­vor­stel­lun­gen sie haben. Gemein­sam machen wir uns dann auf die Suche nach Berufs­schul­plät­zen, Aus­bil­dungs­stel­len und Prak­ti­ka. Bei tie­fer­lie­gen­den Pro­ble­men ver­mit­te­le ich wei­te­re Hilfs­an­ge­bo­te, zum Bei­spiel beim Jugend­amt oder beim Psy­cho­lo­gen. All dies gesche­he nied­rig­schwel­lig, unbü­ro­kra­tisch und von Sei­ten der Jugend­li­chen auf abso­lut frei­wil­li­ger Basis.“

Unter­stüt­zung gibt es neben Job­cen­ter und Bun­des­agen­tur für Arbeit, auch von den Schul- und Jugend­so­zi­al­ar­bei­tern des Land­krei­ses Vor­pom­mern-Rügen. Letz­te­re haben durch ihren direk­ten Kon­takt mit den Jugend­li­chen in den Schu­len und Jugend­clubs die aktu­ells­ten Infor­ma­tio­nen über per­sön­li­che Pro­blem­la­gen und raten gern zur Teil­nah­me am Bun­des­pro­jekt.

Ich möch­te alle im Pro­jekt­zeit­raum bis Dezem­ber 2018 „durchs Netz gefal­le­ne“ Jugend­li­che errei­chen. 100 sol­len im Ein­zugs­be­reich unse­res Ver­eins leben.

Case Mana­ger Schwe­das geht die Auf­ga­be zuver­sicht­lich an. „Das Ver­trau­en ist auf­ge­baut. Ich bin an den Schul­stand­or­ten bei Leh­rern, Sozi­al­ar­bei­tern und Schü­lern bekannt, man nimmt mich wahr“, so der Jugend­so­zi­al­ar­bei­ter, der sich auch für die Ver­län­ge­rung des Bun­des­pro­jek­tes Jus­tiQ um drei wei­te­re Jah­re ein­setzt.

  

Kontakt:

Herr Tors­ten Schwe­das

Regio­na­les Beruf­li­ches Bil­dungs­zen­trum Sass­nitz

Str. der Jugend 7

18546 Sass­nitz

Tel.: 0176.52084096

jsiq@lebensraeume-verein.de